Welthundeausstellung 2019 in China Shanghai.  World Dog Show. Petitionen und wissenswertes Quarantäne usw. zur Welthundeschau in China. WelthundeausstellungDie beliebtesten Hunderassen in Deutschland

Es leben allein in Deutschland rund fünf Millionen Hunde, nach Katzen gehören sie nach wie vor zu den beliebtesten Haustieren. Welche Rasse nun bei den Deutschen am beliebtesten ist, hängt ganz davon ab, welche Statistik Sie befragen. Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) führt nach wie vor den Deutschen Schäferhund auf Platz der beliebtesten Hunderassen, weil die meisten Welpen dieser Rasse in Deutschland registriert werden. Repräsentativer erscheint daher die Befragung von Versicherungsgesellschaften und dem Haustierzentralregister Tasso. Unsere-Haustiere.net hat uns folgende Liste zur Verfügung gestellt.

Platz 1 – der Mischling

Auf Platz 1 der beliebtesten Hunderassen ist der Mischling. Genau genommen handelt es sich beim Mischling selbstverständlich um keine eigenständige Rasse. Dennoch ist der Mischling am häufigsten in Deutschland vertreten und wird von vielen Menschen geschätzt. Er gilt als robust, widerstandsfähig und weniger anfällig für Krankheiten als Rassehunde.

Charakterlich kommt es beim Mischling immer darauf an, welche Eigenschaften beide Elterntiere mitbringen. Aber selbst das stellt keine Garantie dar: der Mischling kann nach der Mutter, aber auch komplett nach dem Vater schlagen – oder nach keinem von beiden.

Selbst optisch kommt der Mischling manchmal weder nach Mutter noch nach Vater. Wer einen jungen Mischlingshund aus dem Tierheim adoptiert, kann durchaus ein kleines Überraschungspaket mit nach Hause nehmen.

Platz 2 – der Labrador

Auf Platz 2 der beliebtesten Hunderassen in Deutschland rangiert der Labrador Retriever. Der mittelgroße Hund kann fast schon als „Everybody’s Darling“ bezeichnet werden. Denn der Labrador ist freundlich, offen und freut sich über jeden Menschen, der ihm Aufmerksamkeit schenkt. Nicht umsonst gehört der Labrador zu den beliebtesten Rassen Deutschlands.

Eigentlich ist der Labrador ein Apportier- und Stöberhund, der gezüchtet wurde, um bei der Jagd Enten oder Fische aus dem Wasser zu holen. Entsprechend wasservernarrt ist er typischerweise. Potentielle Besitzer können sich zwischen schwarzen, blonden und braunen Hunden entscheiden.

Zusätzlich gibt es die Auswahl zwischen einer Arbeits- und einer sogenannten Showlinie. Labradore aus einer Showlinie sind um einiges kompakter und etwas weniger arbeitsfreudig, trotzdem aber keine Couchpotatos. Wie es sich für einen Retriever gehört, ist der Labrador sehr verfressen. Besitzer müssen daher darauf achten, dass der gierige Retriever nicht plötzlich einige Kilos zu viel auf den Rippen hat.

Platz 3 – Französische Bulldogge

Die Französische Bulldogge gehört mittlerweile zu den beliebtesten Hunden. Sie eignet sich perfekt für Menschen, die gerne die Gesellschaft eines Hundes genießen wollen, gleichzeitig aber keinen Spaß an Hundesport oder täglichen ausgedehnten Spaziergängen haben.

Die kleine sympathische Bulldogge ist genügsam und freundlich. Sie eignet sich sehr gut als Familienhund, ist verspielt, lieb gegenüber Kindern und hat im Alltag keine speziellen Ansprüche. Der Französischen Bulldogge wird zwar ein ausgeprägter Dickkopf nachgesagt, sie lässt sich allerdings trotzdem sehr gut erziehen.

Wer sich in eine Französische Bulldogge verliebt hat, sollte nur sorgfältig bei der Wahl des Züchters sein. Die kompakten Hunde neigen zu einer Vielzahl von Krankheiten. Ganz oben auf der Liste steht bedingt durch die Kurzschnäuzigkeit der Rasse „Atemprobleme“. Nicht selten muss mittels einer OP die Anatomie der Hunde verbessert werden, um eine freie Atmung zu garantieren.